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Die Zukunft gehört der emotionalisierenden Mediaplanung

Könnte ein Mediaplan, der rein nach „Gefühl“ entwickelt wurde, funktionieren? Vielleicht – vermutlich aber eher nicht. Könnte denn stattdessen ein Mediaplan Erfolg haben, der – wie gerne praktiziert – nur auf nackten Fakten beruht? Auch hier lautet die Antwort: Vielleicht – vermutlich aber eher nicht.

Wenn Werbekunden eine Agentur mit der Erstellung einer Mediastrategie beauftragen, wünschen sie natürlich harte Zahlen, Daten und Fakten, die ihre Empfehlung stützen und bestenfalls das Erreichen der KPIs – der Key Performance Indicators, also der Schlüsselkennzahlen für die betriebswirtschaftliche Leistung – des Kunden garantieren. Doch eine professionelle Mediaplanung besteht aus mehr: Sie basiert auch auf Erfahrung und dem „Bauchgefühl“ des Mediaplaners. Würde man dieses außer Acht lassen, würde man den ältesten und schnellsten Teil des Gehirns, das „Reptile Brain“, ignorieren. Ein Fehler, denn dieses ist wichtig für intuitive und damit gute Entscheidungen. Und warum sollte man im Planungsprozess jene Gabe ignorieren, die am Ende der Wirkungskette (bei der Kaufentscheidung) zum Einsatz kommt? Denn Tatsache ist: Nur 30 Prozent des Markenerfolgs sind rationale Faktoren und problemlos messbar (Promotion-Druck, Preisschwankungen, Distribution, Produktinnovationen und Werbedruck). Die übrigen 70 Prozent verbergen sich in einer „Black Box“, sie sind hauptsächlich emotional und entziehen sich konventionellen Messmethoden.
Um mehr über diese entscheidenden 70 Prozent herauszufinden, entstand 2011 die Studie „Die Black Box der Marke„. Weiterlesen

In der Kommunikation und im Marketing der Gegenwart zählt jede Sekunde

Wie sieht ein gemütlicher Abend von Anne Lerig aus? Nachdem sie ihre zweijährige Tochter Lilly ins Bett gebracht hat, macht sie es sich zu Hause auf dem Sofa gemütlich und zappt durch das TV-Programm. Doch nicht nur das: Auf ihrem Schoß hat sie ihr MacBook, auf dem sie zeitgleich mit ihren Freunden auf Facebook oder Google+ chattet, Hotels für den nächsten Urlaub auf TripAdvisor vergleicht oder auf Amazon bestellt (mit Vorliebe DVDs ihrer Lieblingsserien). Manchmal lästert sie auf Twitter über das, was gerade im Fernsehen läuft. Häufig gesellt sich ihr Mann Thomas dazu, mit seinem frisch erstandenen iPad in der Hand: Damit liest er seine E-Mails, stöbert im App-Store und checkt auf Foursquare, wo sich seine Freunde rumtreiben.
Während sie also gemütlich gemeinsam fernsehen, chatten, twittern, shoppen und e-mailen vergessen sie auch nicht, sich zu unterhalten: zum Beispiel über den anstehenden Autokauf. Thomas recherchiert seit Monaten im Internet nach einem Auto für seine dreiköpfige Familie. Anne hätte gerne wieder einen MINI, er aber liebäugelt mit einem BMW.

Okay, das also soll ein Fernsehabend sein? Ja, ist es. Sogar ein typischer – für unser neues Jahrzehnt.

Anne und Thomas gehören zu den Testpersonen, denen wir mit unserer Marktforschung immer wieder über die Schulter schauen (und dazu eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre schaffen). Wir beobachten, wie die Konsumenten alte und neue Medien in ihren Alltag integrieren. Annes und Thomas‘ Verhalten ist ein Paradebeispiel für das, was auch weitere  Studien belegen: Die Mediennutzung der Verbraucher ändert sich. Grundlegend und rapide.

Das bedeutet für mich als Chef einer Agenturgruppe: Auch die Kommunikation muss sich verändern. Ebenso grundlegend und rapide. Sonst erreichen wir niemanden.
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Wir begrüßen Talent 130

Im Frühjahr 2006 hatten wir uns vorgenommen, in Hamburg ein zweites »Haus der Kommunikation« aufzubauen. Unser Vorbild war und ist der Standort München. Mittlerweile sind wir nicht nur mit allen Kernmarken gut vertreten, sondern haben eine Cafeteria und über 100 tolle Kollegen in drei Häusern verteilt. Zahlreiche Kundengewinne wie Continental, Nivea und der Ausbau unseres BMW-Geschäftes führten auch im letzten Halbjahr dazu, dass wir weitere neue Mitarbeiter eingestellt haben.
Somit begrüßen wir heute am ersten Juli neun weitere Kollegen und haben damit über 130 Leute im Haus der Kommunikation Hamburg. Übrigens sind wir damit die sechsgrößte Agentur im Hambuger Haifischbecken. Wer hätte das im Frühjahr 2006 gedacht…
Wir freuen uns auf ein erfolgreiches neues Geschäftsjahr mit den Kollegen an allen Standorten!

Eine Agentur dreht durch

Die weltweite Leadagentur für BMW Motorrad wollte im wahrsten Sinne des Wortes erfahren, was es mit der Marke und ihren Produkten auf sich hat. Deswegen absolvierte die gesamte Agentur ein ganztägiges Training auf über 40 BMW Enduromaschinen. Im BMW-eigenen Enduro Park im fränkischen Hechlingen: Tau liegt auf dem Schotter, der die Welt bedeutet. 38 Agenturmenschen starten den Motor ins Ungewisse. Die mit Führerschein lernen fliegen, Wheelies, bremsen ohne ABS (wo man eigentlich eines bräuchte). Und liegen in den ersten Stunden des kraftraubenden Sporttraining auf der bildschönen G 450 X auch schon einmal mit ihr im Staub. Die ohne Führerschein lernen fahren und wissen am Ende, was ihnen ein Leben lang gefehlt hat. Zwei Räder und ein Motor. Danke, Enduropark Hechlingen. Danke, Manfred Spitz. Danke, BMW Motorrad. Und hier ein paar Eindrücke: Weiterlesen

Neun Tipps für erfolgreiches Nachhaltigkeitsmarketing

Es gibt keinen Zweifel: Die „Nachhaltigkeit“ ist ein Megatrend, der unser wirtschaftliches Denken und Handeln langfristig beeinflussen wird. Inzwischen durchdringt sie alle Produktkategorien. Aus einer politischen Botschaft – die Nachhaltigkeit hat ihren Ursprung in der Ökobewegung der 70er Jahre – wurde Lifestyle, eine Bewegung der breiten Masse.

Wie fest ist die Nachhaltigkeit inzwischen in Unternehmen verankert? Um das herauszufinden, führte die GfK Marktforschung anlässlich des best brands-Award 2010 eine repräsentative Umfrage unter 750 Entscheidern durch. Die Studie förderte zahlreiche interessante Erkenntnisse zutage, etwa diese: Rund 40 Prozent der Reputation eines Unternehmens werden von seinem ökologischen und sozialen Engagement geprägt! Weiterlesen

Planet Vespa: Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Über zweieinhalb Millionen User haben sich mittlerweile unser Dinner for RR auf YouTube angesehen. Damit ist die Arbeit der erfolgreichste Viralspot, der für BMW je gemacht wurde. Auch war er Spot der Woche bei Lürzer’s Archive, gewann Bronze beim 13. Internationalen Werbefilmfestival „Spotlight“ und Silber beim Filmfestival „Die Klappe“.
Und unserem Film wird die höchste Ehre zuteil, die einem Stück Werbung zukommen kann Weiterlesen

Superbike. Superviral. Supported by Ashton Kutcher

Alle reden von tollen Virals im Netz. Aber immer noch gibt es sehr wenige erfolgreiche Cases. Warum? Ganz einfach: Dinge müssen schon relativ „krass“ sein, damit man sie freiwillig weiterschickt. Genau hier haben Kunden allerdings oft Manschetten. Je außergewöhnlicher ein Viral, desto schwieriger verträgt er sich tendenziell mit der Marke. Mit dem Film „Tischdecke“ für die BMW S 1000 RR ist uns da ein Glücksfall gelungen. Weiterlesen